reflections

Das große Thema "Glück"

Hallo ihr Lieben!

Meine derzeitige Situation sowie ein Artikel aus dem aktuellen Flow-Magazin inspirierten mich dazu, über das große Thema „Glück“ nachzudenken.

Was genau bedeutet Glück eigentlich? Laut der Website „gluecksarchiv.de“ hat der Begriff „Glück“ zwei unterschiedliche Bedeutungen. Eine Bedeutung bezieht sich auf „Glück haben“ und die andere auf „Glück empfinden“. Nun, beschäftige ich mich in diesem Beitrag mal mit der Bedeutung „Glück empfinden“. Als Definition bzw. Erklärung zur Bedeutung „Glück empfinden“ schlägt die Website Folgendes vor:

„Das Empfinden von Glück ist sowohl ein Gefühl, als auch ein Zustand, in dem sich eine Person befindet und der sich durch ein allgemeines, oft unbewusstes Wohlbefinden auszeichnet. Entscheidend sind dabei nicht die objektiven Tatsachen, sondern das subjektive Erleben der betreffenden Person. Glücksforscher verwenden deshalb statt des Begriffes „Glück“ eher den Begriff „subjektives Wohlbefinden“.

„Glück empfinden“ hat somit also zwei Varianten:

-       „Glück empfinden“ können wir während einer kurzen Zeitdauer

-       „Glück empfinden“ kann ein dauerhaftes Gefühl sein“ (gluecksarchiv.de)

Halten wir also an dieser Definition bzw. Erklärung von „Glück empfinden“ fest, dass es sich um ein subjektives Gefühl handelt und von kurzer oder langer Dauer sein kann. Okay, ich denke, dass war uns allen schon irgendwie klar und stellt somit keine neuen Erkenntnisse dar.

Soweit so gut. Glück. Definition abgehakt. Doch immer noch nicht bin ich schlauer, was Glück nun eigentlich ist. Wenn Glück ein subjektives Gefühl ist oder auch als subjektives Wohlbefinden bezeichnet wird, was genau führt uns dann zu diesem Gefühl? Zu diesem Wohlbefinden? Es gibt doch immer wieder Zeiten, in denen wir stets unglücklich sind. Auch Worte wie „Ich bin todunglücklich“ verwenden wir doch in unserem normalen Sprachgebrauch. Doch sind es nicht die kleinen Dinge im Leben, welche uns stets zum Glück führen? Die Zeit mit Familie und Freunden zu verbringen? Einen wunderschönen Sonnenaufgang oder Sonnenuntergang erleben? Zeit für uns selbst am Tag? Die Nahrung, die wir täglich zu uns nehmen können? Die Dinge, die wir uns leisten können? Die Abende, welche wir zum Ausgehen nutzen oder generell die Unternehmungen, welche wir planen und durchführen? All diese kleinen Dinge nehmen wir in der heutigen Zeit doch als zu selbstverständlich wahr. Wir schenken ihnen kaum noch eine besondere Bedeutung, sie sind selbstverständlich und alltäglich geworden. Doch genau diese Kleinigkeiten im Leben können wir rein theoretisch doch als Glück bezeichnen! Genauso wie wir jeden Tag, den wir auf geschenkt bekommen und welchen wir gesund und unbeschadet überstehen als Glück bezeichnen!

Das Glück steckt doch in so vielen kleinen „Nebensächlichkeiten“. Wir müssen einfach nur genau hinsehen und die vielen kleinen „Nebensächlichkeiten“ nicht als selbstverständlich betrachten.

 

Es grüßt euch ganz herzlich

Eure Freiheitsliebende

14.9.16 22:53

Letzte Einträge: Die Mädels, Der immer wiederkehrende Montag, Chaos der Gefühle, Tag X, Ein paar Zeilen

Werbung


bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


padernosder (15.9.16 13:54)
Hallo,

Du stellst fest, Glück sei ein subjektives, oft unbewußtes Wohlbefinden und kommst dann zu dem Ergebnis, dieses Glück stecke für uns alle in den vielen kleinen "Nebensächlichkeiten".

Leider habe ich nicht das Glück, daß sich mir Deine Logik "erschließt". Ich kenne auch - zu meinem Glück - keine Zeiten, in denen ich stets unglücklich bin.

Vielleicht müssen wir uns doch ganz individuell auf die Glückssuche begeben und für uns selbst herausfinden, was uns glücklich macht.

Wie z.B. das Schreiben. Dabei könnten wir beide doch so etwas wie Glück empfinden. ;-)

Freundliche Grüße!

Name:
Email:
Website:
E-Mail bei weiteren Kommentaren
Informationen speichern (Cookie)


 Smileys einfügen


Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung